Nachbericht: 6. AKV Ralley "The Race"

Foto: Helmut Koch
Foto: Helmut Koch

Hier ein kleiner Nachbericht der 6. AKV Ralley "The Race", bei dem unser Bauer 2012 und Prinzengardist Ralph Schulenburg mit seinem 1956 Mercedes Ponton die grün-weissen Farben vertrat: 

 

"Dieses Jahr haben 122 Fahrzeuge an der Veranstaltung teilgenomen, davon sind 26 in unserer Klasse gefahren. Nach dem Vorjahressieg haben wir mit dem frisch resaurierten Mercedes Ponton Baujahr 1956 den fünften Platz in der Klasse Baujahr 1951-1960 belegt. In der Gesamtwertung haben wir mit 31,6 Fehlerpunkten den 16. Platz belegt. Ein Ergebnis mit dem man angesichts des teilweise sehr versierten Starterfeldes auch zufrieden sein kann. Der Spaß soll bei solch einer Veranstaltung ja immer noch im Vordergrund stehen. 

Die erste Etape am Vormittag führte über Lichtenbusch (ein schönes Dorf sollte ja immer dabei sein) Höfen, Elsenborn nach Büttgenbach. In der Freizeitanlage Worriken am Büttgenbacher See war dann Mittagspause. Schwimmen gehen wäre eine gute Idee gewesen, aber die Zeit reichte leider nicht. Der Rückweg führte uns über Robertville, Membach, Eupen und Lontzen wieder nach Aachen. Wie man schnell merkt war ein größer Teil der Strecke in Belgien. Hier sollten jeweils immer die ersten beiden Buchstaben der Ortseingangsschilder notiert werden. Eine echte Herausforderung für jeden nicht Belgier, wie sich herausstellte. Es gibt ja weiße mit einem Symbol für eine Ortschaft, weiße ohne Ortschaftspiktogramm, ganz weiße, auf denen fasst nichts mehr zu erkennen war und ach ja- was bedeuten eigentlich die orangen Schilder. Das war schon ein nennenswerter Bestandteil der Benzingespräche. Des weiteren haben wir im seinerzeit im belgischen Rallyesport den "Stopp a cheval" kennengelernt. Das Auto muss innerhalb einer Wertungsprüfung auf einem geschlossenen Gelände in der Regel von ca. 40-50 kmh mit möglichst einem Bremsschlag so abgebremst werden, dass inks und rechts stehende Pylone beim Stillstand zwischen den Achsen befinden. Offenbar waren zwar einige Öcher Teilnehmer bestimmt CHIO erfahren, aber die Auslegung des Stopp a cheval hat durchaus auch zur Erheiterung gesorgt, jedenfalls hatte man den Begriff beim CHIO noch nicht gehört. Wurde da doch einfach so ein französischer Fachbegfiff verwendet, der nur kurz in der Beifahrerschulung erwähnt wurde....
Leider hatte es auch zwei Unfälle gegeben, einen schweren in Lichtenbusch und der schöne Nobisbus hat nach Bremsversagen wohl auch Lack lassen müssen. 

Insgesamt war es ein toller Tag bei feinstem Wetter und leckerem Buffet von Kerres, die ja auch uns mittlerweile zum Grillen vor dem Rosenmontagszug beliefern."

 

Ein Bericht von Ralph Schulenburg

 


Bilder findet ihr bei karnevalinaachen.de, oche-alaaf.com und top-aachen.de